Notice: Constant DATE_RFC7231 already defined in /home/jenge.de/htdocs/includes/bootstrap.inc on line 258
ECDL | Jenge.de

ECDL

Was ist der ECDL?

Der ECDL ist die Abkürzung für die European Computer Driving License, also den Europäischen Computerführerschein. (Finden Sie das Hin und Her zwischen die und der nicht auch seltsam? Ich habe hier ein paar Gedanken dazu aufgeschrieben.) Der ECDL ist ein in vielen Ländern anerkanntes Breitenzertifikat, das seinem Inhaber grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten im effektiven Umgang mit wichtigen Anwendungsprogrammen bescheinigt. Das Wort Breitenzertifikat besagt, dass es ausdrücklich kein Zertifikat für IT-Spezialisten ist, sondern sich an den Otto-Normal-Anwender und an die Anna-Normal-Anwenderin wendet. Es gibt einen knappen, aber informativen Wikipedia-Artikel über den ECDL. In Deutschland wird der ECDL von der DLGI GmbH, einer Ausgründung der deutschen Gesellschaft für Informatik (GI), herausgegeben.
Der (komplette) ECDL verteilt sich auf sieben Module, für die man jeweils eine eigene Prüfung ablegen kann. Die einzelnen Module sind:

  • Modul 1 – Grundlagen der Informationstechnologie (IT/ICT)
  • Modul 2 - Betriebssysteme
  • Modul 3 - Textverarbeitung
  • Modul 4 - Tabellenkalkulation
  • Modul 5 - Datenbanken
  • Modul 6 - Präsentationen
  • Modul 7 - Internet und Kommunikation

Wer 4 der 7 Module erfolgreich abgeschlossen hat, erhält den ECDL-Start, dabei spielt es keine Rolle, welche Module in welcher Reihenfolge zum Abschluss gebracht wurden. Die Kombination der Module 2, 3, 4 und 6 hat sich in der Praxis bewährt und findet sich oft auch in entsprechenden Lehrwerken wieder.
Über den Standard-ECDL hinaus gibt es auch noch den ECDL Advanced, zu dem es auf der Seite der DLGI heißt:

Der ECDL Advanced bescheinigt dem Benutzer, das jeweilige Office-Programm (Textverarbeitung,  Tabellenkalkulation, Datenbank, Präsentation) in seiner gesamten Funktionalität beherrschen zu können. Nach Bestehen der vier ECDL Advanced Module erhalten Sie das ECDL Expert Zertifikat. Fundierte Grundkenntnisse, wie sie der ECDL zertifiziert, werden hier vertieft und auf eine professionelle Anwender-Ebene weitergeführt.

 

Der ECDL-Syllabus

Die Inhalte und Lerngegenstände, die in den jeweiligen Modul-Prüfungen zugrundegelegt werden, legt die ECDL-Foundation mit Sitz in Dublin, Irland, in einem sogenannten Syllabus fest. Dieser Syllabus ist produktneutral gehalten, die Prüfungen, und somit auch die Kurse, die auf diese Prüfungen vorbereiten, beziehen sich aber jeweils auf ein konkretes Software-Produkt. Dankenswerterweise wird dabei neben den marktbeherrschenden Produkten aus dem kalifornischen Redmond auch freie Software wie etwa Linux (für das Modul 2) und das weit verbreitete, freie Office-Paket OpenOffice berücksichtigt.
Die deutsche Variante des ECDL-Syllabus in der Version 5 finden sie hier. Eine Sammlung unterschiedlicher Dokumente zum ECDL-Syllabus (englische, ältere Versionen, Syllabi zum ECDL-Advanced) finden Sie unter diesem Link
Eine Übersicht, welche Modulprüfungen mit welcher Software abgelegt werden kann, hält die DLGI auf dieser Seite bereit.
 

Ressourcen

Es gibt im Netz eine ganze Reihe hervorragender Ressourcen, die bei der Vorbereitung auf den ECDL hilfreich sein können.

  • www.ecdl.de — die ECDL-Seiten der DLGI
  • Klick Dich Schlau
  • http://www.ecdl-moodle.de/ − Eine Lernplattform, die von der DLGI zur Verfügung gestellt wird, und auf der Freiwillige ihre Lernmaterialien zur Verfügung stellen können.
  • http://www.der-pc-anwender.de/ Auf dieser Seite finden sich sehr schöne, gut erklärte Kurse zu gängigen Office-Produkten, die mit ihrem recht hohen Gehalt an Fließtext erheblich zum wirklichen Verstehen der Programme beitragen können.

 


Zu guter Letzt

Haben Sie Fragen oder Anregungen zu dieser Seite? Haben Sie einen (Tipp-)Fehler gefunden oder sind Sie aus irgendeinem anderen Grund mit den hier angebotenen Inhalten nicht einverstanden? Finden Sie diese Seite einfach nur gut oder nützlich? Dann schreiben Sie mir bitte eine Mail!